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FAQ

Das elektronische Patientendossier (EPD) ist eine Sammlung persönlicher Dokumente mit Informationen rund um die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner. Über eine sichere Internetverbindung sind diese Informationen jederzeit abrufbar. Alters- und Pflegeheime sind ab 2022 verpflichtet, die Gesundheitsinformationen ihrer Bewohnerinnen und Bewohner im EPD zugänglich zu machen. Das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier regelt die Rahmenbedingungen für die Einführung und Verbreitung des elektronischen Patientendossiers. Nähere Informationen hierzu finden sie hier. Hilfreiche Empfehlungen sind auch bei CURAVIVA verfügbar.

Wir schliessen uns der Empfehlung von CURAVIVA an die Institutionen an, in einem ersten Schritt nur die Minimalanforderungen zu erfüllen und das Webportal der Stammgemeinschaft zu nutzen. Bereits mit der aktuellen ePDoc Client-Version kann von den wichtigen «Berichten» einfach ein PDF erstellt und manuell über das Webportal ins EPD übermittelt werden. Trotz der Empfehlung werden wir mit der ePDoc Vollversion eine kostenpflichtige Option zur Tiefenintegration von ePDoc ins EPD anbieten. Die Nutzung dieser Option wird mittelfristig vor allem für mittlere und grosse Institutionen den Datenaustausch erleichtern. Die Preise werden sich entlang der Grösse eines Hauses bewegen. Wir suchen aktuell noch nach einem ePDoc Pilotbetrieb, der die Tiefenintegration zusammen mit uns angehen möchte. Bei Interesse melden Sie Sich bitte bei der Projektleitung.

BESA: Ihre Daten können nur dann im Care Report dargestellt werden, wenn Sie mit BESA Qualität arbeiten und Ihre BUR-Nummer korrekt in BESA erfasst ist. Trifft das zu und Sie können Ihre Daten trotzdem nicht sehen, dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. 


RAI: Ihre Daten werden nur dann im Care Report dargestellt, wenn Ihre Institution die MQI-Daten für die Datenlieferung an das Bundesamt für Statistik an BESA QSys übermittelt und Ihre BUR-Nummer korrekt ist in RAIsoft eingetragen ist. Trifft das zu und Sie können Ihre Daten trotzdem nicht sehen, dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. 

Den direkten Zugang zum Care Report erhalten Sie über das Kundenportal. Wenn Sie noch kein Login haben, nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Leitungsperson auf. Sie kann Ihnen ein Login mit den nötigen Berechtigungen erteilen. 

In der nachfolgenden Tabelle sind die Vorteile von Care Report Pro aufgelistet:

  Care Report Care Report Pro
Technologie App App
Zielgruppe Institutionen Institutionen
Aktuelle Daten ja ja
Vergleichsmöglichkeit BESA- mit RAI-Daten (MQI) ja ja
Vergleich mit eigenem Kanton (neu für BESA) ja ja
Vergleich mit Schweiz (BESA & RAI) ja ja
Darstellung unterschiedlicher Qualitätsindikatoren für die Auswertung (Anzahl) 2 unbegrenzt
Anzahl Favoriten 1 5
Filter Abteilungsebene (neu für RAI) ja ja
Filter Pflegebedarfsstufe Quartal Monat
Basis Exportmöglichkeiten (alle Qualitätsindikatoren) ja ja
Erweiterte Exportmöglichkeiten (Grafiken, spez. Daten, Skalen, Pflegebedarfsstufe) nein ja
Vergleichsanalyse (alle QI) nein ja
Netzgrafik (MQI) nein ja

Geplante Erweiterungen:
   
Vergleich mit ähnlichen Institutionen nein ja
Anbindung interRAI LTCF ja ja
SOMED-Statistik nein ja
Risikoadjustierung nein ja

Über das Symbol "Fragezeichen" in der Kopfleiste des Care Reports finden Sie Erklärungen zu den Qualitätsindikatoren sowie ein Benutzerhandbuch. 

Die Produktbeschriebe zu Care Report sind hier zu finden. 

In regelmässigen Abständen findet die “Infoveranstaltung Care Report” statt, sie kann kostenlos gebucht werden. Es findet eine kurze Einführung in Care Report statt und Fragen können gestellt werden. 

Die bisherigen Admin-Schnittstellen A und B (Abrechnungs- und Bewohnerdaten) sowie die Schnittstelle zu einer Pflegedokumentationslösung (PDok) sind inhaltlich unverändert verfügbar. Zwecks Angleichung innerhalb vom Produktportfolio werden die AB-Schnittstellen neu gesondert aufgeführt und verrechnet. Die C-Files Schnittstelle (Rückführung Abwesenheiten) ist nicht mehr verfügbar, da sie von den Kund/-innen bislang nicht nachgefragt wurde.

Was sind die Unterschiede zu heute?

Für die Kommunikation mit der SaaS-Plattform stellen wir entsprechende lokal zu installierende Dienste zur Verfügung. Aus Sicht der Drittsoftware-Anbieter bleibt technisch alles wie bisher.

Wie ist die Funktionsweise der neuen Schnittstellen?

RAIsoft: Drittanbieter schreiben wie bisher in Textfiles oder Datenbanktabellen. Unsere neuen Dienste stellen den Daten-Transfer von und zur Saas-Plattform sicher.